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Textanalyse

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Im Rahmen der Textanalyse lassen sich unterschiedliche Methoden nutzen:

(1) Erfassen Sie den Inhalt von Texten mit den berühmten W-Fragen: Wer – Was – Wann – Wo – Warum?

(2) Erobern Sie sich den Stoff in vier Schritten (BAAE)

  • Gliedern Sie den Text zunächst grob in Blöcke
  • Unterteilen Sie die einzelnen Blöcke in Abschnitte
  • Erstellen Sie kleine Arbeitspakete, um den Text Stückfür Stück durchzuarbeiten
  • Markieren Sie die wichtigsten Einzelinformationen im Text
  • Fassen Sie die Einzelinformationen ggf. in einem Excerpt (Textauszug) zusammen

(3) SQ3R-Methode – die Methode nach F. Robinson unterteilt den Prozess des Lesens wie folgt:

S = Survey – Überblick über den Text bekommen

Q = Question – Konkrete Fragen um Verständnis zu erweitern

R = Read – Lesemethode

R = Recite – Aufsagen, Antwort geben, Formulieren

R = Review – Wiederholung

Survey: Schaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Text. Analysieren Sie die Überschrift, die Gliederung, ggf. eine Zusammenfassung und Stichworte, die Ihnen besonders ins Auge fallen. Das ist auch im Bezug auf Lernen wichtig: Ihr Gehirn ruft bereits gespeichertes Wissen aus dem Gedächtnis ab und steht z.B. zu Verknüpfungen bereit.

Questions: Welche Fragen fallen Ihnen zu dem Thema ein? Notieren Sie diese und wecken Sie so Ihr Interesse. Setzen Sie dabei bewusst Schwerpunkte. Sie erreichen, dass das Gehirn weiter bei der Sache ist und sich auch Informationsspuren in Ihrem Gehirn verfestigen.

Read: Lesen Sie nun den Text Abschnitt für Abschnitt und filtern Sie die wichtigsten Informationen heraus. Lernen Sie diese. Nutzen Sie hierzu bewährte Lerntechniken wie z.B. diese in eine kleine Geschichte zu packen, Eselsbrücken zu bauen.

Recite: Halten Sie nach Abschnitten inne, die sachlich eine Einheit bilden, und notieren Sie die Inhalte bzw. beantworten Sie die gestellten Fragen. Versuchen Sie möglichst viel in eigenen Worten zu fassen und zu visualisieren – Stichwort: Lerntechnik Elaboration.

Review: Wiederholen Sie die von Ihnen notierten Zeilen.

(4)Eine gute Übersicht über Texte erhalten Sie auch mittels einer MindMap.

Die MindMap-Methode nutzt die assoziative Arbeitsweise des Gehirns. Eine MindMap ist eine ‚Gedankenkarte‘, die Erinnerungs- und Denkstrukturen sichtbar macht:

• Sie benötigen ein leeres Blatt Papier (z.B. DIN A4).
• Tragen Sie in der Mitte des Papiers das Thema des Textes ein und umranden Sie es mit einem Rahmen z.B. einer Ellipse.
• Notieren Sie von hier aus Verzweigungen mit einzelnen Stichworten (Schlüsselwörter) zu Unterthemen, einzelnen Aspekten etc. (Substantive, Adjektive oder Verben) – Jedes Schlüsselwort ist ein Anlass für einen neuen Gedankengang und/oder Gedankenzusammenhang.
• Schreiben Sie die Schlüsselwörter in Blockbuchstaben.
• Entwickeln Sie vom Allgemeinen zum Speziellen.

(5) Ein weiterer hiklfreicher Tipp am Rande:  Besuchen Sie einen Kursus zum „Schnelllesen“.

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