Knüpfen geht schneller und hält länger

Auf dem Weg nach OBEN
Erfolgspfad

So gelingt Lernen: Versuchen Sie möglichst oft neues Wissen mit bereits gelerntem Wissen zu verknüpfen.

Mein ganz persönliches Erlebnis: Auf meiner Vokabelliste stand das Wort  „einwickeln, einpacken (für den Versand) = to wrap“.

Und dann passierte es. Es hat sozusagen „Klick“ gemacht. Ein Gedanke schoss mir durch den Kopf. „Wrap“ – das sind doch diese leckeren Kleinigkeiten und die heißen so, weil z.B. Gemüse in Teig eingerollt ist. Lecker!

Und siehe da, direkt bei der nächsten Vokabel ging es weiter: „Konfirmation“ meint die Bestätigung im wirtschaftlichen Geschäftsverkehr. Da dachte ich doch gleich an „Konfirmation“ – Bestätigung des Glaubens.

In beiden Fällen hat mein Gehirn eine Verknüpfung zu Vorwissen geschaffen. Und die ist sozusagen „unkaputtbar“. Ich werde diese Vokabeln nie wieder vergessen.

Da kann man auch nachhelfen und selber Verknüpfungen als Lerntechnik „anstossen“:
– Verknüpfung mit einer fiktiven Situation, also z.B. Vokabeln nicht alleine lernen, sondern in einer Situation, in einem Zusammenhang.
– Verknüpfung mit einer Praxisstelle oder einem Aushilfsjob.
– Verknüpfung mit dem Privatleben.
– Verknüpfung mit einem Film, einer Begebenheit …… .

Und bei dieser Lerntechnik haben es die „berufstätigen Studierenden“ einmal viel leichter: Verknüpfung zu der aktuellen Arbeitssituation.

Also los, gehen Sie durch die Welt, lernen Sie NEUES in dem Sie es mit BEKANNTEM verknüpfen. Nutzen Sie diese einfache Lerntechnik.

Viel Erfolg
Ihr
Werner Heister

P.S. – Noch zwei Dinge:
(1) Nach diesen Erlebnissen wurde mir klar, dass ich im Studium immer einen großen Fehler gemacht habe. Ich bin nämlich bei Skripten und Büchern etc. stets über das Inhaltsverzeichnis hinweggegangen. Einfach so! Großer Fehler! Lernen Sie das Inhaltsverzeichnis lieber (bzw. denken Sie viel über das Verzeichnis nach) – es bildet die erste Grundlage für Verknüpfungen!
(2) Mein Oma sagte immer, wenn ich etwas nicht vergessen sollte: Mach Dir einen Knoten in Dein Taschentuch. Das ist auch eine Verknüpfung die im Gehirn „funktionierend“ getroffen wird.

Skills für Studierende

Skills für Studierende – ich habe hier zusammengestellt, was meines Erachtens an Skills für Studierene erheblich ist. Gar nicht so wenig:
1.   Sich im Studium zurechtfinden

  • Hochschule, Hochschulleben und Begrifflichkeiten
  • Studien- und Prüfungsordnung kennen

2.   Leichter und nachhaltiger Lernen & Behalten

  • Lernsetting (Arbeitsplatz etc.)
  • Emotionen/Motivation
  • Bedeutung/Aufmerksamkeit
  • Verknüpfungen zu Vorwissen bilden
  • Memorieren
  • Elaborieren
  • Tricks und Kniffe
  • Wissenskontrolle
  • Disziplin
  • Belohnung

(auch E-Learning; Web 2.0)

3.   Selbstmanagement erfolgreich durchführen

  • Ziele managen
  • Gekonnt planen
  • Zeitmanagement nutzen
  • Professionell entscheiden
  • Selbstmarketing beherrschen
  • Selbstkompetenz wie Motivation, Initiative, Ausdauer, Kreativität verstärken
  • Schnell lesen
  • Kompetent präsentieren
  • Professionell moderieren
  • Sich bei Konflikten zurechtfinden

4.   Erfolgreicher EDV-Einsatz – Basistipps

  • Mind Manager / Freemind
  • Citavi
  • GrafStat
  • Teleform
  • SPSS
  • Tricks & Kniffe

5.    Prüfungen meistern (schriftlich u. mündlich)

6.    Erfolgreich in der Gruppe lernen

7.    Effektiv Mitschreiben

8.    Wirkungsvoll visualisieren und präsentieren

9.    Wertvolle Erfahrungen im Praktikum sammeln

10.    Überzeugend argumentieren

11.    Projekte zum Erfolg führen

12.    Berufliche Orientierung

13.    Wissenschaftlich Arbeiten

  • Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten
  • Schnelle Hilfe, falls die Zeit drängt
  • Gutes Projektmanagement ist die halbe Miete
  • Ein passendes Thema finden und formulieren
  • Erfolgreich recherchieren (DB, Internet)
  • Gekonnt exzerpieren
  • Professionell forschen
  • Eigenständige Leistungen erbringen
  • Treffend formulieren
  • Korrekt zitieren
  • Professionell formatieren
  • Korrigieren
  • Gekonnt verteidigen (im Kolloquium)
  • Bibliothekskurs (Recherchieren … )

Ihr

Prof. Dr. Werner Heister