crossmedial_lernen

Das System der Kostenrechnung
Das System der Kostenrechnung
Crossmedial lernen bedeutet, bewusst und zielgerichtet mit unterschiedlichen, möglichst aufeinander abgestimmten Medien, Kanälen und Plattformen zu lernen.

Bei dieser Lernmethode werden z.B. durch Verlinkung direkte Bezüge zwischen den Medien eröffnet.

Die Kombination von unterschiedlichen Sinnen, Kanälen und Plattformen bringt erwiesenermaßen erhebliche Vorteile beim Lernen und Erinnern.

Kurz gesagt werden durch die Nutzung unterschiedlicher Medien (auf/von unterschiedlichen Plattformen) beim Lernen verschiedene Sinne (Kanäle) angesprochen. Dabei gilt folgende Faustregel: Die Erinnerungsquote steigt deutlich mit den beteiligten Sinnen.

Im Fall von
– nur Hören beträgt die Erinnerungsquote ca. 20 %,
– nur Sehen ca. 30 %,
– Sehen und Hören ca. 50 %,
– Sehen, Hören und Diskutieren ca. 70 %,
– Sehen, Hören, Diskutieren und selber Handeln steigt die Erinnerungsquote auf ca. 90 %.

Starten Sie wiefolgt:

(1) Entscheiden Sie sich für eine Dateiart, die im Zentrum des crossmedialen Lernens steht. Das kann z.B. eine Textdatei sein, das kann eine Präsentation sein, es kann aber auch (und dieser Weg wird hier gewählt) eine Mind Map sein.

Mind Mapping ist eine besonders gehirngerechte Technik, die in den 70er Jahren von Tony Buzan auf der Grundlage von gehirnphysiologischen Erkenntnissen entwickelt wurde. Das Ergebnis des Mind Mappings, die Mind Map, kann ins Deutsche übersetzt auch als Gedankenkarte bezeichnet werden. Das Vorgehen: Legen Sie eine Gedankenkarte an, in dem Sie das zentrale Thema in der Mitte notieren, beispielsweise Marketinginstrumente. Von hier aus verzweigen Sie nun Ihre Gedanken, indem Sie die dem Beispiel folgenden einzelnen Marketinginstrumente als Hauptzweige notieren. Weitere Assoziationen folgen als Unterzweige. Assoziationen werden so zu Papier gebracht und regen zu neuen Assoziationen an. Diesen Verzweigungen werden jeweils weitere Stichworte in Form von Substantiven, Adjektiven, Verben … zugeordnet. Mind Maps können per Hand erstellt oder mittels Software generiert werden.

Besonders häufig wird die Open-Source-Software »XMind« genutzt:
http://www.xmind.net
Weitere Hinweise zu anderen Programmen:
http://www.deutsche-startups.de/2012/02/24/die-10-besten-programme-um-mind-maps-zu-erstellen
Schritt für Schritt eine Mind Map erstellen:
http://www.zeitzuleben.de/2405-ein-mind-map-erstellen-schritt-fur-schritt/

(2) Überlegen Sie, welche unterschiedlichen Medien wie Audiofiles, PDF-Dateien, Textdateien, Videos, Visualisierungen etc. Sie nutzen wollen.
Achten Sie besonders darauf, dass Sie unterschiedliche Sinne (Kanäle) beim Lernen. Der Mensch verfügt über fünf Sinne, nämlich Sehen, Hören, Riechen, Geschmack und Tastsinn. Kombinieren Sie diese Sinne nach Möglichkeit beim Lernen.

(3) Skizzieren Sie Ihr zu erstellendes Tool kurz und setzen es dann Schritt für Schritt in der Software um.

Hier das Ergebnis:
– Die Mind Map als XMind-Datei. Die kostenlose XMind-Software finden Sie hier: XMind.
– Eine Beschreibung des fertigen Tools folgt.