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Social Learning

Vielfalt

Social Learning

Social Learning ist eine neue Lerntechnik, die unter diesem Begriff aus Amerika zu uns herüberschwappt ist. Florian Vollmers überschreibt dieses Phänomen in seinem Artikel in der FAZ mit „Gutes tun, besser lernen – Soziales Engagement als Brücke zwischen Theorie und Praxis“.

Und darum geht es: Es handelt sich um eine pädagogische Methode, die als „Lernen durch Engagement“ beschrieben werden kann. Die Studierenden wenden die erlernte Theorie in der Praxis an.

In Deutschland wird die Methode insbesondere durch die Universität Duisburg-Essen gefördert, siehe den Artikel in der Rheinischen Post vom 24.11.2010. An der Universität Duisburg-Essen gibt es sogar ein Ideen-Labor.

Aber auch andere Hochschule – wie zum Beispiel die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen haben die Methode schon länger im Angebot. Im Healthmarketing-Gruppenprojekt  entwickeln die Studierenden unentgeltlich Marketingkonzepte, Kommunikationskonzepte etc., die insbesondere anderen sozialen Organisationen zu Gute kommen. Und die Studierenden selber profitieren auch dabei. Ein Zitat aus der Beschreibung des Gruppenprojektes:

  • „Im Rahmen des Gruppenprojektes arbeiten Sie im Team mit anderen Studierenden zusammen. Es gilt, die Herausforderung gemeinsam zu meistern. Sie müssen sich organisieren, Sie müssen gruppendynamische Prozesse meistern und Sie sollen gemeinsam Erfolge feiern. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass dieser Gruppenprozess (Kommunikationsprozess) über die Ferne zu koordinieren ist. Möglicherweise sitzt ein Gruppenmitglied in Glückstadt, eines in Erfurt und ein Mitglied in München.
  • Im Rahmen des Gruppenprojektes arbeiten Sie nicht „an einem fiktiven Unternehmen, z. B. einem Fitnessstudio“, sondern Sie arbeiten „live“ an einem realen Praxisprojekt. Ihr Auftraggeber (das projektbeauftragende Unternehmen) erwartet von Ihnen, dass Sie seine Probleme lösen bzw. ihm Vorteile bringen.“

Und auch dort zeigt die Erfahrung: Ein größerer Lernerfolg als bei konventionellen Methoden stellt sich ein.

Viel Erfolg

Ihr

Werner Heister

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