Das bedeutet “Lernen” …

Aufnahme Werner Heister auf Rügen
Vielfalt

… nun, Sie können das  detailliert  in den einschlägigen Bücher nachlesen oder im Internet recherchieren, z.B. in Wikipedia unter „Lernen“ und „Lernen lernen“ .  Aber: Die einfachste und zugleich beeindruckenste „Definition“ hat Manfred Spitzer in einem Interview geliefert – sinngemäß:

Lernen bedeutet, über etwas nachdenken.

In einem Interview führt er die Thematik näher aus. Es geht um die Frage, wie man Vokabeln lernen kann. Spitzer stellt fest, dass es verschiedene Methoden gibt:

„Eine davon ist, wir können sie uns vorlesen und büffeln. Das funktioniert aber nicht so gut, denn büffeln ist etwas für Ochsen. Viel geschickter ist es, wenn wir über die Vokabeln nachdenken.“ (Quelle) .

Das ist die „frohe“ Botschaft für alle, die nur mit Mühe lernen, die Lernschwierigkeiten haben, die müde von der Arbeit kommen und lernen „müssen“: Setzt Euch hin, denkt über den „Stoff“ nach – und Ihr lernt (besser und nachhaltiger)! Natürlich, vereinfacht und motivierend ausgedrückt, aber dennoch: realistisch!

Tatsächlich führt nämlich die Beschäftigung mit dem Stoff im Gehirn dazu, dass sich Spuren der Informationen (des Lernstoffs) im Gehirn festsetzen, also gelernt werden.

Damit sind wir aber schon bei dem zweiten Thema, nämlich „Wiederholung“/“Festsetzen“. Nehmen Sie einmal einen Kugelschreiber in die Hand und fragen einen  Zeitgenossen: „Was ist das?“ Sie werden zur Antwort bekommen: „Ein Kugelschreiber“ oder „Ein Kuli“ … .Warum wissen wir, dass das Objekt ein Kugelschreiber ist? Nun, weil wir diesen Begriff für diesen Gegenstand einmal gelernt haben. Und dann immer und immer wieder wiederholt haben. Immer wenn wir Kugelschreiber „gesagt“ oder „gedacht“ haben, immer dann hat sich die Spur der Information in unserem Gehirn verfestigt. Heute können wir die Information „Kugelschreiber“ nur noch vergessen, wenn unser Gehirn krank wird.

In vielen Bereichen gehört also „Wiederholen“ ganz wesentlich dazu. Und wiederholen kann man ganz optimal mit der guten alten Lernkartei. Und Lernkarteien gibt es natürlich auch elektronisch.

In der Online LernkarteiRepetico“ kommt beides zusammen. Durch die tollen Funktionalitäten wird Wiederholung gewährleistet – sowohl online am PC / MAC als auch am Smartphone / Tablett PC. Weitere Infos

Ihr

Werner Heister

P.S. Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Werner Heister und ich bin Professor an der Hochschule Niederrhein. Eine meiner wichtigsten Aufgaben sehe ich darin, mich mit den Themen „Lernen lernen“ und „Erfolgreich Studieren“ zu beschäftigen und Wissen hierüber ansprechend zu vermitteln. Hierzu habe ich einige Bücher publiziert:

Weiterhin arbeite ich am Semesterplaner des Schäffer-Poeschel-Verlags mit.

Näheres zu meiner Person finden Sie auf der WebSite der Hochschule Niederrhein.

Die Faktoren für erfolgreiches Lernen

Brain Friendly Learning – Leichter lernen und nachhaltiger behalten, so geht das:

Nicht die Kapazität des Gehirns/Gedächtnisses stellt die Begrenzung beim Lernen dar, sondern eher der unzureichende Einsatz und die fehlende Mischung von geeigneten Lern- und Lehrmethoden.
Die Qualität der Lernatmosphäre spielt eine gewichtige Rolle.
Lernen unter Angst „geht“ und kann fruchtbar sein. In der Regel geht Lernen unter Angst aber nicht und kann furchtbar sein.
Lernen funktioniert umso besser, je wichtiger/bedeutender der Lernstoff angesehen wird bzw. je mehr Bedeutung dem Lernstoff gegeben wird.
Lernen funktioniert umso besser, je positiver der Lernstoff/die Lernsituation mit Emotionen belegt ist.
Verknüpfen von neuen Informationen mit bereits gespeicherten Informationen beschleunigt den Lernprozess erheblich und verstärkt die Nachhaltigkeit immens.
Elaborieren – also ausarbeiten, breit treten der Informationen, Verknüpfung mit bereits gespeicherten Informationen, beleuchten von verschiedenen Seiten, allgemein gesagt vertiefen – ist sehr hilfreich.
Memorieren (wiederholen) verstärkt die Verankerung des neu gelernten Wissensstoffes im neuronalen Netz.

Demnächst mehr.

Ihr
Prof. Dr. Werner Heister

WIFE Formel – Erfolgreich wissenschaftlich Arbeiten

Für die Überprüfung der Qualität einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit habe ich die WIFE – Formel konzipiert.

Nachfolgend kurz die Idee – WIFE steht für:

W = Wissenschaftlichkeit

I = Inhalte – Theorie und Praxis

F = Formale Korrektheit und Fehlerfreiheit

E = Eigenständige Leistung

In der Langfassung:

W = Wissenschaftlichkeit = Arbeiten Sie wissenschaftlich? Wissenschaftlich Arbeiten meint in diesem Zusammenhang auf der Basis wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse, unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion – also der Meinungen Anderer und somit der Einbeziehung der einschlägigen/relevanten Literatur, sich mit einem Thema/ einer Problemstellung auseinanderzusetzen und in einer sehr guten und sehr gut verständlichen Form, mittels eigener Gedanken, eigenständig eine „Arbeit“ (Bachelorthesis, Masterthesis,  Hausarbeit etc.) zu verfassen (Quelle: Heister, W.; Weiler-Poßberg, D. (2007): Studieren mit Erfolg: Wissenschaftliches Arbeiten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel 2007, S. 1.)

I = Inhalte – Theorie und Praxis = Wie exzellent sind die Inhalte ausgewählt und aus der theoretischen und praktischen Perspektive gut verständlich und umfassend erläutert?

F = Formale Korrektheit und Fehlerfreiheit = Sind alle Formalien eingehalten und ist die Arbeit absolut frei von Fehlern?

E = Eigenständige Leistung = Enthält die Arbeit Leistungen, die über den Erwartungen liegen oder sogar weit über den Erwartungen anzusetzen sind?

Viel Erfolg

Ihr

Werner Heister

Skills für Studierende

Skills für Studierende – ich habe hier zusammengestellt, was meines Erachtens an Skills für Studierene erheblich ist. Gar nicht so wenig:
1.   Sich im Studium zurechtfinden

  • Hochschule, Hochschulleben und Begrifflichkeiten
  • Studien- und Prüfungsordnung kennen

2.   Leichter und nachhaltiger Lernen & Behalten

  • Lernsetting (Arbeitsplatz etc.)
  • Emotionen/Motivation
  • Bedeutung/Aufmerksamkeit
  • Verknüpfungen zu Vorwissen bilden
  • Memorieren
  • Elaborieren
  • Tricks und Kniffe
  • Wissenskontrolle
  • Disziplin
  • Belohnung

(auch E-Learning; Web 2.0)

3.   Selbstmanagement erfolgreich durchführen

  • Ziele managen
  • Gekonnt planen
  • Zeitmanagement nutzen
  • Professionell entscheiden
  • Selbstmarketing beherrschen
  • Selbstkompetenz wie Motivation, Initiative, Ausdauer, Kreativität verstärken
  • Schnell lesen
  • Kompetent präsentieren
  • Professionell moderieren
  • Sich bei Konflikten zurechtfinden

4.   Erfolgreicher EDV-Einsatz – Basistipps

  • Mind Manager / Freemind
  • Citavi
  • GrafStat
  • Teleform
  • SPSS
  • Tricks & Kniffe

5.    Prüfungen meistern (schriftlich u. mündlich)

6.    Erfolgreich in der Gruppe lernen

7.    Effektiv Mitschreiben

8.    Wirkungsvoll visualisieren und präsentieren

9.    Wertvolle Erfahrungen im Praktikum sammeln

10.    Überzeugend argumentieren

11.    Projekte zum Erfolg führen

12.    Berufliche Orientierung

13.    Wissenschaftlich Arbeiten

  • Erfolgreich wissenschaftlich arbeiten
  • Schnelle Hilfe, falls die Zeit drängt
  • Gutes Projektmanagement ist die halbe Miete
  • Ein passendes Thema finden und formulieren
  • Erfolgreich recherchieren (DB, Internet)
  • Gekonnt exzerpieren
  • Professionell forschen
  • Eigenständige Leistungen erbringen
  • Treffend formulieren
  • Korrekt zitieren
  • Professionell formatieren
  • Korrigieren
  • Gekonnt verteidigen (im Kolloquium)
  • Bibliothekskurs (Recherchieren … )

Ihr

Prof. Dr. Werner Heister

Lernen ist sexy!

Stimmt.

Siehe:

Ihr

Prof. Dr. Werner Heister

Die Learnline

Die Learnline …

… eine Hotline für Lernprobleme,
… eine neues E-Learning-Tool

nein, viel einfacher: Eine einfache Wäscheleine, im Arbeitszimmer, Schlafzimmer und/oder der Küche aufgespannt.

Sie werden es nicht glauben, aber eine einfache Wäscheleine ist ein hervorragendes Hilfsmittel beim Lernen.

Dazu ein paar hübsche oder einfach funktionelle Wäscheklammern und schon lässt sich jede Visualisierung, jeder Text etc. in Augenhöhe zum häufigen „daraufschauen“ einfachst platzieren. Nach dem Motto: Wiederholung ist die halbe Miete zum Lernerfolg.

Nachfolgend weitere Beispiele zu dem, was Sie damit tun können:
(1) Heften Sie eine Übersicht über Ihre persönlichen „Erfolgsfaktoren des Lernenes“ an das Board, dann erhalten Sie stets Impulse, über eine Optimierung des Lernens nachzudenken.
(2) Motivieren Sie sich, in dem Sie sich die Zahl der bereits erlernten Lernkarten, Vokabeln, Fachbegriffe etc. vor Augen halten:
(3) Vergegenwärtigen Sie sich mit Ampellisten, welcher Lernstoff noch zu bearbeiten ist.
(4) Notieren Sie auf einer Liste Ideen für die Bachelorarbeit.
(5) Hängen Sie Lernstoff an, in dem Sie blättern bzw. lesen wollen, wenn Sie einmal kurz Zeit haben.
(6) Notieren Sie wichtige Termine!
(7) Natürlich – verschriftlichen Sie Ihre Ziele!

Viel Erfolg

Ihr

Prof. Dr. Werner Heister

Herzlich Willkommen zu Lerntechniken.info

Willkommen zur Seite lerntechniken.info!

Auf dieser Seite möchten wir Sie über bewährte Lerntechniken, wie zum Beispiel das Lernen mit Karteikarten oder das Lernen mit der Loci-Methode, informieren, die einem im Alltag das Lernen erleichtern und den Lernerfolg steigern.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unserer Seite.