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Die 10 Minuten Regel für Vorlesungen und Vorträge

Funkuhr

10 Minuten pro Baustein

Guten Tag,

ich lese gerade mal wieder in John Medina, Gehirn und Erfolg – 12 Regeln für Schule, Beruf und Alltag (Spektrum Verlag; ISBN 978-3-8274-2121-0). Ein sehr interessantes Werk!

Der Autor beschreibt u.a. , wie er seine Vorlesungen aufbaut (S. 98ff.).

Er nutzt inhaltliche Bausteine mit jeweils 10 Minuten Länge.

Eine geniale Idee für gehirngerechtes Lehren – und auch für studentische Vorträge.

Damit erreicht er sicher sein Ziel: Die Aufmerksamkeit hoch halten!

Die Zehn Minuten Regel:

–       Der Autor setzt seine Vorlesung aus getrennten Elementen zusammen.

–       Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer nicht zu überfordern, dauert jeder Teilaspekt nur 10 Minuten.

–       Da das Gehirn das Wesentliche vor den Einzelheiten verarbeitet, kommt das Wesentlich zuerst und wird dann in den restlichen Minuten erläutert. Insgesamt 10 Minuten je Teilaspekt.

–       Nach 10 Minuten kommt dann ein inhaltlich besonderer Köder (z.B. eine Geschichte, eine Anekdote, ein Cartoon, ein kurzes Video…)  der ein Gefühl auslöst, für das Thema relevant ist und zwischen zwei 10 Minuten Einheiten liegt.

–       Wichtig ist es auch, den Aufbau einer Vorlesung als allererstes zu erläutern und sich dann immer wieder darauf zu beziehen.

Vgl. zur Regel auch http://prezentation.ch/2010/08/brain-rule-4-das-zehn-minuten-modell-von-john-medina/ .

Der Autor selbst stellt sein Werk vor: http://www.youtube.com/watch?v=IK1nMQq67VI

Viel Erfolg

Ihr

Werner Heister

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