Literaturverwaltung und Wissensorganisation mit Citavi

Citavi ist eine Software zur Literaturverwaltung & Wissensorganisation. Das Programm hilft weiterhin bei der Literaturrecherche und Projektorganisation etc.. Citavi ist also ein sehr vielseitiges Programm, dass die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten sehr gut unterstützt.

Citavi ist für jeden nützlich, gleichgültig ob man Literatur nur recherchieren möchte, nur verwalten, sich dazu Notizen machen oder sich Standorte merken bzw. nachschauen möchte.

Wer eine wissenschaftliche Abschlussarbeit zu schreiben hat, kann Zeit sparen, wenn er mit diesem Programm arbeitet, natürlich auch bei der Erstellung von Papers, Haus- oder Projektarbeiten und Dissertationen sowie Projektberichten etc. im Unternehmen.

1. Literaturrecherche: Aus Citavi heraus bietet sich die Möglichkeit, in mehr als 4000 Bibliothekskatalogen und Fachbibliographien zu recherchieren. Das, was Sie ansonsten in anderen Systemen oder auf WebSeiten etc. machen, können Sie auch direkt aus Citavi heraus vornehmen. Und hier mit dem Vorteil, dass Sie sich die bibliographischen Daten dann zugleich speichern können. Das Programm bietet die Möglichkeit, Literatur auf verschiedenen Wegen zu recherchieren. Um die vorhandenen über 4000 Datenbanken und Bibliothekskataloge nutzen zu können, benötigt die Software einen Internetzugang. Liegt dieser vor, werden Suchvorgänge u. a. durch die Provider wie EBSCO, Elsevier, Ovid und ProQuest unterstützt, ebenso Buchhandelskataloge wie Amazon oder Lehmann, Kataloge von Instituten, Universitäten, Bibliotheksverbünden und die der Nationalbibliotheken.
Z. B. Medline = http://www.medline.de/.
So sieht es aus.
2. Literaturverwaltung: In Citavi können Sie die bibliographischen Daten, also etwa Autor, Titel in einem gängigen Standardformat verwalten. Aber auch komplette Texte wie z.B. PDF-Dateien.
So sieht es aus. Und noch ein Bild.
3. Wissensorganisation: Citavi unterstützt aber auch die Wissensorganisation. Das heißt beispielsweise die Verwaltung von Zitaten etc. So sieht es aus.
Und die Strukturierung von Wissen: So sieht es aus.
4. Gliederungen erstellen, Texte und Verzeichnisse vorbereiten und drucken, auch hier gibt es Unterstützung durch Citavi.
5. Citavi unterstützt das Projektmanagement, konkret z.B. die Aufgabenplanung. So sieht es aus. : http://www.citavi.com/de/funktionen/screenshot_a_aufgabenplanung.html.

Citavi unterstützt auch die Recherche im Internet über ein Zusatztool, und zwar dem „Citavi Picker“. Dieses bietet verschiedene Vorteile. Beispielsweise werden bei der Recherche über eine Suchmaschine Gänsefüßchen (das Citavi-Symbol) angezeigt, sobald der Picker eine ISBN oder DOI erkannt hat. Die Erkennung durch das Tool geht erheblich schneller, als es mit dem menschlichen Auge möglich wäre.

U.a. gibt es eine kostenlose Lizenz.

Wer tiefer in die Citavi-Welt einsteigen und noch mehr lesen möchte, kann sich auf der Citavi-Homepage diverse Informationen downloaden – Handbuch, Kurzeinführung, Datenblatt… – oder sich das Programm in einer Powerpoint-Präsentation vorführen lassen.

Noch einige Links zu Citavi und anderen Produkten, wenn Sie sich schlau machen wollen:
http://iasl.uni-muenchen.de/discuss/lisforen/Eberhardt_Softwaretest.html
http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/service/literaturverwaltung/downloads/vergleich.pdf
http://wiki.services.openoffice.org/wiki/Bibliographic_Software_and_Standards_Information
http://www.apfelwiki.de/Main/Literaturverwaltung

Tipp: Beginnen Sie frühzeitig im Studium damit, die Software Citavi oder eine andere zu nutzen. Lernen Sie die Funktionen und Vorteile kennen, aber auch die Hürden und Schwächen. Je früher je besser.

Ihre
Werner Heister & Stephanie Schmidt

Dokumentenvorlagen für Hausarbeiten und Thesis

Holz Seesteg Norderney
Holz

Wenn Sie Standardfunktionalitäten wie „Formatvorlagen“ bzw. die „Gliederungssystematik in Dokumenten“ nutzen, so erkennen die meisten Textverarbeitungsprogramme automatisch Überschriften im Dokumenten

In der Folge können die Textverarbeitungsprogramme daraus automatisch eine Gliederung/ein Inhaltsverzeichnis erstellen bzw. aktualisieren.

Um ein automatisches Inhaltsverzeichnis generieren zu können, müssen alle Überschriften den von Ihnen gewählten Überschriftenebenen 1, 2 … mit den entsprechenden Formatvorlagen (z.B. Überschrift 1 etc. ) zugeordnet sein.

Über – je nach Software und Version – z.B.  „Einfügen“ „Referenz“ „Index und Verzeichnisse“ gelangen Sie zu dem relevanten Menüpunkt.

Auf diese Weise können auch Abbildungsverzeichnis und Index automatisch erstellt werden.

Wenn Sie Anleitungen suchen, so bedienen Sie sich doch der zahlreichen Anleitungen im Internet. Geben Sie dazu bitte einfach zugleich die Begriffe – textverarbeitung verzeichnisse filetype:pdf – in z.B. Google ein.

Gerne können Sie auch die hier verlinkte Musterdatei nutzen.

Ihr

Werner Heister

Kostenrechnung – Informationen im Internet

Möwe auf Norderney
Neugierig auf Kostenrechnung 🙂 ?

Manchmal ist das Internet ein undurchsichtiges Labyrinth, manchmal einfach nur eine Goldgrube. Für alle, die Kostenrechnung lernen dürfen, gibt es zahlreiche Quellen im Internet. Ich habe vor kurzem eine sehr gute Seite gefunden, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Sehr gut gemacht und das gesamte Skript steht zum Download bereit:

http://www.bilbuch.de/index.html

Dem Verfasser der Seite: Respekt! und ein herzliches Dankeschön.

Viel Erfolg!

Auf die Korrektheit von Fakten achten

Holzstapel
Fakten im Detail beachten

Ein Kollege hat mich auf eine interessante Site auf „Journalist online“ hingewiesen: Unter der Überschrift „Redaktionswerkstatt“ und dem Untertitel „10 Fallen beim Checken von Fakten“ werden hier Tipps gegeben, die auch bei der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit bedeutet sind.

Es geht darum, die Bedeutung von systematischem Umgang mit Fakten zu verdeutlichen.

Und genau die dort beschriebenen „Fehler“ drohen auch bei Wissenschaftlichen Arbeiten wie Hausarbeiten, Thesis etc. Lesenswert.

Viel Erfolg
Ihr
Werner Heister

Analysieren und exzerpieren Sie mit einer professionellen Lesemethode

Steine am Meer
SQ3R

Unter „exzerpieren“ versteht man ein zielgerichtetes Lesen von wissenschaftlichen Texten auf der Basis von Fragen an den Text. Eine bewährte Methode des optimierten Erfassens von Texten ist die von Francis Robinson in den USA entwickelte SQ3R-Methode, die auch als vorbereitende und begleitende Lerntechnik gesehen werden kann. Die Methode geht in fünf Schritten vor.

Die Buchstaben SQ3R stehen für Survey, Questions, Read, Recite und Review.

(1) Survey: Schaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Text. Analysieren Sie die Überschrift, die Gliederung, ggf. eine Zusammenfassung und Stichworte, die Ihnen besonders ins Auge fallen. Das ist auch im Bezug auf Lernen wichtig: Ihr Gehirn ruft bereits gespeichertes Wissen aus dem Gedächtnis ab und steht z.B. zu Verknüpfungen bereit.

(2) Questions: Welche Fragen fallen Ihnen zu dem Thema ein? Notieren Sie diese und wecken Sie so Ihr Interesse. Setzen Sie dabei bewusst Schwerpunkte. Sie erreichen, dass das Gehirn weiter bei der Sache ist und sich auch Informationsspuren in Ihrem Gehirn verfestigen.

(3) Read: Lesen Sie nun den Text Abschnitt für Abschnitt und filtern Sie die wichtigsten Informationen heraus. Lernen Sie diese. Nutzen Sie hierzu bewährte Lerntechniken wie z.B. diese in eine kleine Geschichte zu packen, Eselsbrücken zu bauen.

(4)Recite: Halten Sie nach Abschnitten inne, die sachlich eine Einheit bilden, und notieren Sie die Inhalte bzw. beantworten Sie die gestellten Fragen. Versuchen Sie möglichst viel in eigenen Worten zu fassen und zu visualisieren – Stichwort: Lerntechnik Elaboration.

(5)Review: Wiederholen Sie die von Ihnen notierten Zeilen.

Viel Erfolg

Ihr

Werner Heister

Zitate als Lerntechnik und Präsentationstechnik

Eine Kastanie am Baum
Kastanie

Ein Zitat ist ja ein Satz, der aus den Veröffentlichungen oder einer Rede etc. eines bekannten Menschen herausgegriffen ist. Ein Zitat wird häufig wiederholt, weil es einen Tatbestand sehr treffen ausdrückt und so bekannt wird. Und in der Regel gibt ein Zitat einen Tatbestand sehr verdichtet wieder.

Vera F. Birkenbihl (Lernen statt Pauken, 50 Übungskarten für erfolgreiches Lernen, ARISTON-Verlag) empfiehlt, beim Lernen die Zitate-Technik als Lerntechnik zu verwenden. Dazu gibt man z.B. in einer Suchmaschine ein Stichwort ein und ergänzt das Wort „Zitat“ .

Ich habe das einmal versucht und in einer Suchmaschine (gooogle) die Stichworte „Marketing Zitat“ zugleich eingegeben. Ich landete mit dem 1. Suchergebnis auf der Seite eines Werbetexters (Aurel Gergey) und fand tatsächlich eine Reihe sehr interessanter Zitate:

Z.B. : Nr. 93: „An Qualität erinnert man sich lange, nachdem der Preis vergessen ist“ (Aldo Gucci).

Und: Nr. 78: „Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann“ (Kurt Weidemann, Typograph).

Gergey nennt die Zusammenstellung übrigens „Pointen-Archiv“. Und tatsächlich – die Sätze geben ja pointiert einen Inhalt wieder.

Liebe Frau Birkenbihl, vielen Dank für diesen hilfreichen Hinweis.

Übrigens: Zitate kommen in Vorträgen natürlich auch besonders gut!

Ihr

Werner Heister

WIFE Formel – Erfolgreich wissenschaftlich Arbeiten

Für die Überprüfung der Qualität einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit habe ich die WIFE – Formel konzipiert.

Nachfolgend kurz die Idee – WIFE steht für:

W = Wissenschaftlichkeit

I = Inhalte – Theorie und Praxis

F = Formale Korrektheit und Fehlerfreiheit

E = Eigenständige Leistung

In der Langfassung:

W = Wissenschaftlichkeit = Arbeiten Sie wissenschaftlich? Wissenschaftlich Arbeiten meint in diesem Zusammenhang auf der Basis wissenschaftlicher Methoden und Erkenntnisse, unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion – also der Meinungen Anderer und somit der Einbeziehung der einschlägigen/relevanten Literatur, sich mit einem Thema/ einer Problemstellung auseinanderzusetzen und in einer sehr guten und sehr gut verständlichen Form, mittels eigener Gedanken, eigenständig eine „Arbeit“ (Bachelorthesis, Masterthesis,  Hausarbeit etc.) zu verfassen (Quelle: Heister, W.; Weiler-Poßberg, D. (2007): Studieren mit Erfolg: Wissenschaftliches Arbeiten, Stuttgart: Schäffer-Poeschel 2007, S. 1.)

I = Inhalte – Theorie und Praxis = Wie exzellent sind die Inhalte ausgewählt und aus der theoretischen und praktischen Perspektive gut verständlich und umfassend erläutert?

F = Formale Korrektheit und Fehlerfreiheit = Sind alle Formalien eingehalten und ist die Arbeit absolut frei von Fehlern?

E = Eigenständige Leistung = Enthält die Arbeit Leistungen, die über den Erwartungen liegen oder sogar weit über den Erwartungen anzusetzen sind?

Viel Erfolg

Ihr

Werner Heister