UniSP App

App für Studierende

Der Schäffer-Poeschel Verlag hat eine kostenlose App für Studierende – die UniSP Semesterplaner App herausgebracht.

Der Verlag schreibt dazu: „Mit der Semesterplaner-App UniSP hat man das ganze Semester im Blick. Seminare, Vorlesungen, Klausuren und Termine eintragen, sich an Hausarbeiten erinnern lassen oder sich anhand einer Liste zeigen lassen, was heute noch alles zu erledigen ist, Lerngruppen planen, Credit Points berechnen lassen und Noten eingeben – diese App organisiert den Unialltag! Zusätzliche Infos wie Buchtipps, Hilfen zum Unistart und nützliche Lerntipps erleichtern das Studium.“

Die App ist verfügbar:
IOS: https://itunes.apple.com/ca/app/unisp-semesterplaner/id899086976?mt=8&ign-mpt=uo%3D2
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.doctronic.schaefferpoeschel.app.semesterplaner&hl=de

Viel Spaß mit der App.
Werner Heister

Textanalyse

Bücher
Bücher

Im Rahmen der Textanalyse lassen sich unterschiedliche Methoden nutzen:

(1) Erfassen Sie den Inhalt von Texten mit den berühmten W-Fragen: Wer – Was – Wann – Wo – Warum?

(2) Erobern Sie sich den Stoff in vier Schritten (BAAE)

  • Gliedern Sie den Text zunächst grob in Blöcke
  • Unterteilen Sie die einzelnen Blöcke in Abschnitte
  • Erstellen Sie kleine Arbeitspakete, um den Text Stückfür Stück durchzuarbeiten
  • Markieren Sie die wichtigsten Einzelinformationen im Text
  • Fassen Sie die Einzelinformationen ggf. in einem Excerpt (Textauszug) zusammen

(3) SQ3R-Methode – die Methode nach F. Robinson unterteilt den Prozess des Lesens wie folgt:

S = Survey – Überblick über den Text bekommen

Q = Question – Konkrete Fragen um Verständnis zu erweitern

R = Read – Lesemethode

R = Recite – Aufsagen, Antwort geben, Formulieren

R = Review – Wiederholung

Survey: Schaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Text. Analysieren Sie die Überschrift, die Gliederung, ggf. eine Zusammenfassung und Stichworte, die Ihnen besonders ins Auge fallen. Das ist auch im Bezug auf Lernen wichtig: Ihr Gehirn ruft bereits gespeichertes Wissen aus dem Gedächtnis ab und steht z.B. zu Verknüpfungen bereit.

Questions: Welche Fragen fallen Ihnen zu dem Thema ein? Notieren Sie diese und wecken Sie so Ihr Interesse. Setzen Sie dabei bewusst Schwerpunkte. Sie erreichen, dass das Gehirn weiter bei der Sache ist und sich auch Informationsspuren in Ihrem Gehirn verfestigen.

Read: Lesen Sie nun den Text Abschnitt für Abschnitt und filtern Sie die wichtigsten Informationen heraus. Lernen Sie diese. Nutzen Sie hierzu bewährte Lerntechniken wie z.B. diese in eine kleine Geschichte zu packen, Eselsbrücken zu bauen.

Recite: Halten Sie nach Abschnitten inne, die sachlich eine Einheit bilden, und notieren Sie die Inhalte bzw. beantworten Sie die gestellten Fragen. Versuchen Sie möglichst viel in eigenen Worten zu fassen und zu visualisieren – Stichwort: Lerntechnik Elaboration.

Review: Wiederholen Sie die von Ihnen notierten Zeilen.

(4)Eine gute Übersicht über Texte erhalten Sie auch mittels einer MindMap.

Die MindMap-Methode nutzt die assoziative Arbeitsweise des Gehirns. Eine MindMap ist eine ‚Gedankenkarte‘, die Erinnerungs- und Denkstrukturen sichtbar macht:

• Sie benötigen ein leeres Blatt Papier (z.B. DIN A4).
• Tragen Sie in der Mitte des Papiers das Thema des Textes ein und umranden Sie es mit einem Rahmen z.B. einer Ellipse.
• Notieren Sie von hier aus Verzweigungen mit einzelnen Stichworten (Schlüsselwörter) zu Unterthemen, einzelnen Aspekten etc. (Substantive, Adjektive oder Verben) – Jedes Schlüsselwort ist ein Anlass für einen neuen Gedankengang und/oder Gedankenzusammenhang.
• Schreiben Sie die Schlüsselwörter in Blockbuchstaben.
• Entwickeln Sie vom Allgemeinen zum Speziellen.

(5) Ein weiterer hiklfreicher Tipp am Rande:  Besuchen Sie einen Kursus zum „Schnelllesen“.

Selbstbewertung von Studienleistungen

Insel
Insel

Eine sehr hilfreiche Matrix zur Selbstbewertung von Studienleistungen und Überprüfung der Qualität sowie vieles andere mehr finden Sie auf den Seiten der „Starthilfe: Wissenschaftliches Arbeiten“ der Universität Rostock und konkret zur Selbstbewertung im Handbuch  http://www.wiwi.uni-rostock.de/fileadmin/Projekte/Starthilfe/Reader_-_Wissenschaftliches_Arbeiten.pdf, S. 36..

Nähere Hinweise zu dem Gesamtprojekt: http://www.heulermagazin.de/2013/05/starthilfe-wissenschaftliches-arbeiten/

mindmap

P1040863Mind Mapping ist eine besonders gehirngerechte Technik, die in den 70er Jahren von Tony Buzan auf der Grundlage von gehirnphysiologischen Erkenntnissen entwickelt wurde. Das Ergebnis des Mind Mappings, die Mind Map, kann ins Deutsche übersetzt auch als Gedankenkarte bezeichnet werden.

Das Vorgehen: Die Teilnehmer legen eine Gedankenkarte an, in dem sie das zentrale Thema in der Mitte notieren, beispielsweise ‚Marketinginstrumente’. Von hier aus verzweigen sie nun ihre Gedanken, z.B. in dem sie die Marketinginstrumente als Hauptzweige notieren. Weitere Assoziationen folgen als Unterzweige. Assoziationen werden so aufs Papier gebracht und regen zu neuen Assoziationen  an. Den Verzweigungen werden jeweils weitere Stichworte zugeordnet (Substantive, Adjektive, Verben … ).

Mind Maps können per Hand erstellt  oder mittels Software generiert werden. Besonders häufig nutzt der Unterzeichner die kostenlose Software XMind.

Weitere Hinweise zu den besten Programmen.

Weitere Tipps:

Vokabeln lernen im Kontext

baumstammEin wichtiger und häufig genannter Tipp: Lernen Sie z.B. Vokabeln stets in einem Kontext, also in einem Sachzusammenhang. Bilden Sie möglichst viele Sätze mit den zu lernenden Vokabeln.

Aber was tun, wenn Ihnen die Ideen ausgehen oder einmal die Kreativität fehlt?

Meine Empfehlung: Nutzen Sie „linguee“ = http://www.linguee.de/ .

Das sagen die Herausgeber der Seite über sich: „Was ist Linguee? Linguee ist eine einzigartige Kombination aus einem redaktionellen Wörterbuch und einer Suchmaschine, mit der Sie 100 Millionen zweisprachige Texte nach Wörtern und Ausdrücken durchsuchen können. Die Suchergebnisse sind bei Linguee in zwei Teile unterteilt. Links sehen Sie übersichtliche Ergebnisse aus dem zuverlässigen redaktionellen Wörterbuch. Dadurch erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Übersetzungsmöglichkeiten. Rechts finden Sie Satzbeispiele aus anderen Quellen, die Ihnen einen Eindruck vermitteln, wie Ihr Suchbegriff im Zusammenhang übersetzt wird. Im Vergleich zu traditionellen Online-Wörterbüchern enthält Linguee etwa 1.000 mal mehr übersetztes Material, jeweils in vollständigen Sätzen.“

Das wird auch im „Einführungsvideo“ verdeutlicht.

Viel Erfolg!

Lernen im Dunkeln

DunkelLernen im Dunkeln, ein interessanter Gedanke. Und die Argumentation liest sich schlüssig. „Der Vorteil der Dunkelheit liegt darin, dass störende Einflüsse vermieden werden. Denn tagsüber sehen und hören wir selbst dann die Außenwelt, wenn wir in Büchern  oder Skripten tief versunken sind. Damit aber beeinträchtigen wir unser Leistungsvermögen, was gerade in der Prüfungsvorbereitung natürlich besonders ungünstig ist. Wer in der Dunkelheit lernt, denkt oder übt, vermeidet aber nicht nur diese Nachteile, sondern kann plötzlich alle seine Sinne und Instinkte nutzen. ….“ http://news.bildungsfonds.de/january/studium-effizient-lernen-im-dunkeln/ .

Dunkelheit scheint auch die Kreativität zu unterstützen: „Erstaunlich, aber wahr: Menschen sind im Dunkeln kreativer, nicht im Licht. Das haben Dortmunder Forscher in einer Studie herausgefunden.“ Siehe: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-11/kreativitaet-dunkelheit-studie. Dort wird Bezug genommen auf ein Experiment http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/menschen-denken-laut-dortmunder-tu-studie-im-dunkeln-besser-id7355445.html.

Und auch Führungskräfte-Training wird in der Dunkelheit erfolgreich durchgeführt, siehe: www.allianz.com/v_1339502031000/media/press/documents/press_releases/allianz_se_pressemitteilung_fuehrungskraefte_lernen_im_dunkeln_17042012.pdf .

Probieren Sie es selber.

Viel Erfolg!