mindmap

P1040863Mind Mapping ist eine besonders gehirngerechte Technik, die in den 70er Jahren von Tony Buzan auf der Grundlage von gehirnphysiologischen Erkenntnissen entwickelt wurde. Das Ergebnis des Mind Mappings, die Mind Map, kann ins Deutsche übersetzt auch als Gedankenkarte bezeichnet werden.

Das Vorgehen: Die Teilnehmer legen eine Gedankenkarte an, in dem sie das zentrale Thema in der Mitte notieren, beispielsweise ‚Marketinginstrumente’. Von hier aus verzweigen sie nun ihre Gedanken, z.B. in dem sie die Marketinginstrumente als Hauptzweige notieren. Weitere Assoziationen folgen als Unterzweige. Assoziationen werden so aufs Papier gebracht und regen zu neuen Assoziationen  an. Den Verzweigungen werden jeweils weitere Stichworte zugeordnet (Substantive, Adjektive, Verben … ).

Mind Maps können per Hand erstellt  oder mittels Software generiert werden. Besonders häufig nutzt der Unterzeichner die kostenlose Software XMind.

Weitere Hinweise zu den besten Programmen.

Weitere Tipps:

Vokabeln lernen im Kontext

baumstammEin wichtiger und häufig genannter Tipp: Lernen Sie z.B. Vokabeln stets in einem Kontext, also in einem Sachzusammenhang. Bilden Sie möglichst viele Sätze mit den zu lernenden Vokabeln.

Aber was tun, wenn Ihnen die Ideen ausgehen oder einmal die Kreativität fehlt?

Meine Empfehlung: Nutzen Sie „linguee“ = http://www.linguee.de/ .

Das sagen die Herausgeber der Seite über sich: „Was ist Linguee? Linguee ist eine einzigartige Kombination aus einem redaktionellen Wörterbuch und einer Suchmaschine, mit der Sie 100 Millionen zweisprachige Texte nach Wörtern und Ausdrücken durchsuchen können. Die Suchergebnisse sind bei Linguee in zwei Teile unterteilt. Links sehen Sie übersichtliche Ergebnisse aus dem zuverlässigen redaktionellen Wörterbuch. Dadurch erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Übersetzungsmöglichkeiten. Rechts finden Sie Satzbeispiele aus anderen Quellen, die Ihnen einen Eindruck vermitteln, wie Ihr Suchbegriff im Zusammenhang übersetzt wird. Im Vergleich zu traditionellen Online-Wörterbüchern enthält Linguee etwa 1.000 mal mehr übersetztes Material, jeweils in vollständigen Sätzen.“

Das wird auch im „Einführungsvideo“ verdeutlicht.

Viel Erfolg!

Lernen im Dunkeln

DunkelLernen im Dunkeln, ein interessanter Gedanke. Und die Argumentation liest sich schlüssig. „Der Vorteil der Dunkelheit liegt darin, dass störende Einflüsse vermieden werden. Denn tagsüber sehen und hören wir selbst dann die Außenwelt, wenn wir in Büchern  oder Skripten tief versunken sind. Damit aber beeinträchtigen wir unser Leistungsvermögen, was gerade in der Prüfungsvorbereitung natürlich besonders ungünstig ist. Wer in der Dunkelheit lernt, denkt oder übt, vermeidet aber nicht nur diese Nachteile, sondern kann plötzlich alle seine Sinne und Instinkte nutzen. ….“ http://news.bildungsfonds.de/january/studium-effizient-lernen-im-dunkeln/ .

Dunkelheit scheint auch die Kreativität zu unterstützen: „Erstaunlich, aber wahr: Menschen sind im Dunkeln kreativer, nicht im Licht. Das haben Dortmunder Forscher in einer Studie herausgefunden.“ Siehe: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-11/kreativitaet-dunkelheit-studie. Dort wird Bezug genommen auf ein Experiment http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/menschen-denken-laut-dortmunder-tu-studie-im-dunkeln-besser-id7355445.html.

Und auch Führungskräfte-Training wird in der Dunkelheit erfolgreich durchgeführt, siehe: www.allianz.com/v_1339502031000/media/press/documents/press_releases/allianz_se_pressemitteilung_fuehrungskraefte_lernen_im_dunkeln_17042012.pdf .

Probieren Sie es selber.

Viel Erfolg!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest

Merry Christmas

Frohe Weihnachten und ein gesundes, freudiges und erfolgreiches Jahr 2013!

Wenn Ihnen/Euch über die Festtage langweilig wird – so empfehle ich das Weihnachts-Crossword-2012 (es gibt sogar einen kleinen Preis zu gewinnen).

Auch kulinarisch habe ich eine Empfehlung.

Zu beidem siehe http://www.klaus-hoehnerbach.de/ .

Beste Grüße
Werner Heister

Hotline „Wissenschaftliches Arbeiten“

Hotline „Wissenschaftliches Arbeiten“- die neue Hotline auf facebook für Studierende – der heisse Draht für Fragen rund um „Wissenschaftliches Arbeiten“ .

— siehe: http://www.facebook.com/groups/372373359510225/

Eine Plattform, die durch Studierende und DozentInnen unter der „Schirmherrschaft“ von Prof. Dr. Werner Heister, ordentlicher Professor an der Hochschule Niederrhein und Studienleiter an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen Hilfestellungen geben soll.

Worum geht es: Um alle Frage die in Zusammenhang mit dem „Wissenschaftlichen Arbeiten“ auftreten, also z.B. Fragen wie:
– Wie recherchiere ich, ob es eine Doktorarbeit zum Thema „Compliance“ gibt?
– Was bedeutet f. und was ff. ?
– Hilfe – ich weiss nicht mehr weiter, weil …

Folgende Themenkreise sind beispielsweise relevant: Themenfindung, Recherche, Theorie und Empirie, Zitation, Wissenschaftstheorie, Projektmanagement etc.

Zugelassen sind nur einzelne Fragen. nicht möglich ist die Korrektur von ganzen Texten, Textseiten, Ausarbeitungen etc.
Beispiel – zulässig:
– Wann schreibt man bei einer Belegangabe „vgl.“ ?
– Wie zitiert man E-Books ?
Beispiel – unzulässig:
– Im Anhang finden Sie 12 Seiten? Habe ich dortnetwas falsch gemacht?

Die Botschaft lautet: „Ihr seid nicht alleine mit Euren Fragen“. Aktuelle und ehemalige Studierende und Dozentinnen und Dozentenhelfen Euch.
– Wer fragt der fragt.
– Wer Antwort weiss, der antwortet.
Alles sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Hinweis: Die Hotline „Wissenschaftliches Arbeiten“ befindet sich im Projekt-/Versuchsstadium und soll zunächst probeweise bis Mitte Feburar 2013 nutzbar sein. Mitte Februar 2013 wird dann eine Auswertung der Nutzung versucht.

 

Kurz URL Dienst

Ich habe erstmalig eine TinyURL in einer wissenschaftlichen Arbeit, eine von vielen Diensten für „Kurz-URLs“.

Was ist eine Kurz-URL? Nun Wikipedia schreibt dazu: „Unter einem Kurz-URL-Dienst, engl. URL Shortener, versteht man einen Dienst, der die Erstellung von Weiterleitungs-URLs auf andere URLs erlaubt, die idealerweise aus möglichst kurzen Zeichenketten bestehen. Diese werden short URL, URL alias oder Kurzlink genannt. Dies dient ursprünglich dazu, für unhandliche URLs handhabbarere Aliase (besser zu merken, schneller einzugeben, …) erzeugen zu können. Weit verbreitet ist die Nutzung von Kurz-URLs in Microblogging-Diensten und Status-Meldungen in sozialen Netzwerken, die beide nur eine begrenzte Anzahl von Zeichen pro Nachricht erlauben. Bitly ist der meistgenutzte Dienst.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurz-URL-Dienst; 12.10.2012

Nach meiner Einschätzung sollten Sie diese in wissenschaftlichen Arbeiten nicht verwenden, Begründung:
– Es handelt es sich nicht um die Original-URL. Insofern ist der Beleg nicht korrekt.
– Die Original-URL will ich aber als Gutachter auf jeden Fall sehen, u.a.  weil schon durch die URL bestimmte qualitative Informationen zu der Quelle transportiert werden.
– Wenn der Dienst „pleite“ geht, wird auch die Kurz-URL nicht mehr funktionieren 🙂 .
– …. ?

Beste Grüße
Werner Heister

Digitale Demenz?

„Wir klicken uns das Hirn weg“ – so Prof. Dr. Spitzer: http://www.ardmediathek.de/swr-fernsehen-bw/landesschau-baden-wuerttemberg/gast-hirnforscher-prof-manfred-spitzer?documentId=11310222.

So auch seine neue Veröffentlichung: Spitzer, Manfred (2012): Digitale Demenz : Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen, München : Droemer Knaur.

Weitere Artikel: http://www.schattauer.de/en/magazine/subject-areas/journals-a-z/nervenheilkunde/issue/special/manuscript/17875/download.html.

Abendzeitung München: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mediennutzung-hirnforscher:-computer-machen-dumm.c7abe68a-d1eb-4e0e-9200-bb7c87e40e13.html.

Weiteres mit den Suchbegriffen: spitzer digitale demenz …

Gegenrede: http://www.ardmediathek.de/das-erste/ttt-titel-thesen-temperamente/macht-uns-die-digitale-welt-zu-vollidioten?documentId=11140226.

Ihr

Werner Heister