SLAM 2016 Krefeld

„Unter diesem Motto lädt die Mediothek gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und der „Zukunft durch Industrie – Initiative- Krefeld“ zum Schlagabtausch der Wissenschaftler ein. Professoren und Nachwuchswissenschaftler steigen in den Ring und werden jeweils in 10 Minuten ihr Thema anschaulich und amüsant vorstellen. Das Publikum bestimmt dann den Gewinner“ (Quelle: https://www.krefeld.de/de/veranstaltungen/2.-krefelder-science-slam-wissenschaft-mal-anders/ ).

Hier der Beitrag zum SLAM2016Krefeldbaumstamm zu der Präsentation von Prof. Heister.

crossmedial_lernen

Das System der Kostenrechnung
Das System der Kostenrechnung
Crossmedial lernen bedeutet, bewusst und zielgerichtet mit unterschiedlichen, möglichst aufeinander abgestimmten Medien, Kanälen und Plattformen zu lernen.

Bei dieser Lernmethode werden z.B. durch Verlinkung direkte Bezüge zwischen den Medien eröffnet.

Die Kombination von unterschiedlichen Sinnen, Kanälen und Plattformen bringt erwiesenermaßen erhebliche Vorteile beim Lernen und Erinnern.

Kurz gesagt werden durch die Nutzung unterschiedlicher Medien (auf/von unterschiedlichen Plattformen) beim Lernen verschiedene Sinne (Kanäle) angesprochen. Dabei gilt folgende Faustregel: Die Erinnerungsquote steigt deutlich mit den beteiligten Sinnen.

Im Fall von
– nur Hören beträgt die Erinnerungsquote ca. 20 %,
– nur Sehen ca. 30 %,
– Sehen und Hören ca. 50 %,
– Sehen, Hören und Diskutieren ca. 70 %,
– Sehen, Hören, Diskutieren und selber Handeln steigt die Erinnerungsquote auf ca. 90 %.

Starten Sie wiefolgt:

(1) Entscheiden Sie sich für eine Dateiart, die im Zentrum des crossmedialen Lernens steht. Das kann z.B. eine Textdatei sein, das kann eine Präsentation sein, es kann aber auch (und dieser Weg wird hier gewählt) eine Mind Map sein.

Mind Mapping ist eine besonders gehirngerechte Technik, die in den 70er Jahren von Tony Buzan auf der Grundlage von gehirnphysiologischen Erkenntnissen entwickelt wurde. Das Ergebnis des Mind Mappings, die Mind Map, kann ins Deutsche übersetzt auch als Gedankenkarte bezeichnet werden. Das Vorgehen: Legen Sie eine Gedankenkarte an, in dem Sie das zentrale Thema in der Mitte notieren, beispielsweise Marketinginstrumente. Von hier aus verzweigen Sie nun Ihre Gedanken, indem Sie die dem Beispiel folgenden einzelnen Marketinginstrumente als Hauptzweige notieren. Weitere Assoziationen folgen als Unterzweige. Assoziationen werden so zu Papier gebracht und regen zu neuen Assoziationen an. Diesen Verzweigungen werden jeweils weitere Stichworte in Form von Substantiven, Adjektiven, Verben … zugeordnet. Mind Maps können per Hand erstellt oder mittels Software generiert werden.

Besonders häufig wird die Open-Source-Software »XMind« genutzt:
http://www.xmind.net
Weitere Hinweise zu anderen Programmen:
http://www.deutsche-startups.de/2012/02/24/die-10-besten-programme-um-mind-maps-zu-erstellen
Schritt für Schritt eine Mind Map erstellen:
http://www.zeitzuleben.de/2405-ein-mind-map-erstellen-schritt-fur-schritt/

(2) Überlegen Sie, welche unterschiedlichen Medien wie Audiofiles, PDF-Dateien, Textdateien, Videos, Visualisierungen etc. Sie nutzen wollen.
Achten Sie besonders darauf, dass Sie unterschiedliche Sinne (Kanäle) beim Lernen. Der Mensch verfügt über fünf Sinne, nämlich Sehen, Hören, Riechen, Geschmack und Tastsinn. Kombinieren Sie diese Sinne nach Möglichkeit beim Lernen.

(3) Skizzieren Sie Ihr zu erstellendes Tool kurz und setzen es dann Schritt für Schritt in der Software um.

Hier das Ergebnis:
– Die Mind Map als XMind-Datei. Die kostenlose XMind-Software finden Sie hier: XMind.
– Eine Beschreibung des fertigen Tools folgt.

Seitenwechsel

Korrektur
Korrektur

Um zum Beispiel das korrekte Zitieren / korrekte Belegangaben (Quellenangaben) einzuüben empfiehlt es sich, selber einmal Texte zu korrigieren und auf Fehlersuche zu gehen. Demnächst finden Sie hier Übungen dazu.

Repetico Gewinnspiel

repetico-banner-lernen
Repetico iPhone 6 Gewinnspiel
Hallo zusammen,

das Startup und E-Learning Unternehmen Repetico, das ich schon von Anfang an kenne und begleite und das ich als Beirat unterstütze, hat pünktlich zum Semesterstart auf seiner Facebook Seite ein Gewinnspiel gestartet.
Zu gewinnen gibt es ein iPhone 6 Silber 64 GB.
Das Schöne bei diesem Gewinnspiel ist, dass es gleichzeitig auch eine willkommene Abwechslung von Ihrem Lernalltag ist. Denn die Challenge bei dem Gewinnspiel von Repetico besteht darin, etwas Lustiges aus Ihrem Lernalltag, ein lustiges Bild oder einen Witz zu posten.
Weitere Infos und die Teilnahmebedingungen finden Sie unter https://www.repetico.de/gewinnspiel
Ihr
Werner Heister

Hilfreich für das Studium

UniSP
UniSP

Siehe hier:

… Semesterplaner-Film:
https://www.youtube.com/watch?v=Ja6sLjdgNZY&feature=youtu.be

und Uni-SP App-Film:
https://www.youtube.com/watch?v=mAc-ctcpVS8&feature=youtu.be

Bewerbungsphase

entscheidung
entscheidung
Hier noch der Hinweis auf eine interessante App für Studierende in der Bewerbungsphase – Jobapper von e-fellows:

https://play.google.com/store/apps/details?id=net.efellows.app
https://itunes.apple.com/de/app/e-fellows.net-jobsuche/id889065971?mt=8&ign-mpt=uo%3D4

UniSP App

App für Studierende

Der Schäffer-Poeschel Verlag hat eine kostenlose App für Studierende – die UniSP Semesterplaner App herausgebracht.

Der Verlag schreibt dazu: „Mit der Semesterplaner-App UniSP hat man das ganze Semester im Blick. Seminare, Vorlesungen, Klausuren und Termine eintragen, sich an Hausarbeiten erinnern lassen oder sich anhand einer Liste zeigen lassen, was heute noch alles zu erledigen ist, Lerngruppen planen, Credit Points berechnen lassen und Noten eingeben – diese App organisiert den Unialltag! Zusätzliche Infos wie Buchtipps, Hilfen zum Unistart und nützliche Lerntipps erleichtern das Studium.“

Die App ist verfügbar:
IOS: https://itunes.apple.com/ca/app/unisp-semesterplaner/id899086976?mt=8&ign-mpt=uo%3D2
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.doctronic.schaefferpoeschel.app.semesterplaner&hl=de

Viel Spaß mit der App.
Werner Heister

Textanalyse

Bücher
Bücher

Im Rahmen der Textanalyse lassen sich unterschiedliche Methoden nutzen:

(1) Erfassen Sie den Inhalt von Texten mit den berühmten W-Fragen: Wer – Was – Wann – Wo – Warum?

(2) Erobern Sie sich den Stoff in vier Schritten (BAAE)

  • Gliedern Sie den Text zunächst grob in Blöcke
  • Unterteilen Sie die einzelnen Blöcke in Abschnitte
  • Erstellen Sie kleine Arbeitspakete, um den Text Stückfür Stück durchzuarbeiten
  • Markieren Sie die wichtigsten Einzelinformationen im Text
  • Fassen Sie die Einzelinformationen ggf. in einem Excerpt (Textauszug) zusammen

(3) SQ3R-Methode – die Methode nach F. Robinson unterteilt den Prozess des Lesens wie folgt:

S = Survey – Überblick über den Text bekommen

Q = Question – Konkrete Fragen um Verständnis zu erweitern

R = Read – Lesemethode

R = Recite – Aufsagen, Antwort geben, Formulieren

R = Review – Wiederholung

Survey: Schaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Text. Analysieren Sie die Überschrift, die Gliederung, ggf. eine Zusammenfassung und Stichworte, die Ihnen besonders ins Auge fallen. Das ist auch im Bezug auf Lernen wichtig: Ihr Gehirn ruft bereits gespeichertes Wissen aus dem Gedächtnis ab und steht z.B. zu Verknüpfungen bereit.

Questions: Welche Fragen fallen Ihnen zu dem Thema ein? Notieren Sie diese und wecken Sie so Ihr Interesse. Setzen Sie dabei bewusst Schwerpunkte. Sie erreichen, dass das Gehirn weiter bei der Sache ist und sich auch Informationsspuren in Ihrem Gehirn verfestigen.

Read: Lesen Sie nun den Text Abschnitt für Abschnitt und filtern Sie die wichtigsten Informationen heraus. Lernen Sie diese. Nutzen Sie hierzu bewährte Lerntechniken wie z.B. diese in eine kleine Geschichte zu packen, Eselsbrücken zu bauen.

Recite: Halten Sie nach Abschnitten inne, die sachlich eine Einheit bilden, und notieren Sie die Inhalte bzw. beantworten Sie die gestellten Fragen. Versuchen Sie möglichst viel in eigenen Worten zu fassen und zu visualisieren – Stichwort: Lerntechnik Elaboration.

Review: Wiederholen Sie die von Ihnen notierten Zeilen.

(4)Eine gute Übersicht über Texte erhalten Sie auch mittels einer MindMap.

Die MindMap-Methode nutzt die assoziative Arbeitsweise des Gehirns. Eine MindMap ist eine ‚Gedankenkarte‘, die Erinnerungs- und Denkstrukturen sichtbar macht:

• Sie benötigen ein leeres Blatt Papier (z.B. DIN A4).
• Tragen Sie in der Mitte des Papiers das Thema des Textes ein und umranden Sie es mit einem Rahmen z.B. einer Ellipse.
• Notieren Sie von hier aus Verzweigungen mit einzelnen Stichworten (Schlüsselwörter) zu Unterthemen, einzelnen Aspekten etc. (Substantive, Adjektive oder Verben) – Jedes Schlüsselwort ist ein Anlass für einen neuen Gedankengang und/oder Gedankenzusammenhang.
• Schreiben Sie die Schlüsselwörter in Blockbuchstaben.
• Entwickeln Sie vom Allgemeinen zum Speziellen.

(5) Ein weiterer hiklfreicher Tipp am Rande:  Besuchen Sie einen Kursus zum „Schnelllesen“.

Lernen: Je schwerer desto nachhaltiger fürs Gehirn

Bahnhof
Bahnhof

Ein intereressanter Hinweis resultierend aus einer kleinen Studie, auf die hier hingewiesen wird: http://www.telefontraining-claudiafischer.de/lernen-je-schwerer-desto-nachhaltiger-fuers-gehirn/ .

Selbstbewertung von Studienleistungen

Insel
Insel

Eine sehr hilfreiche Matrix zur Selbstbewertung von Studienleistungen und Überprüfung der Qualität sowie vieles andere mehr finden Sie auf den Seiten der „Starthilfe: Wissenschaftliches Arbeiten“ der Universität Rostock und konkret zur Selbstbewertung im Handbuch  http://www.wiwi.uni-rostock.de/fileadmin/Projekte/Starthilfe/Reader_-_Wissenschaftliches_Arbeiten.pdf, S. 36..

Nähere Hinweise zu dem Gesamtprojekt: http://www.heulermagazin.de/2013/05/starthilfe-wissenschaftliches-arbeiten/